Termine

Die Netzwerkbörse pausiert. Wir treffen uns auf den regelmäßigen Veranstaltungen des Nautischen Vereins zu Hamburg.

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Am 1. Juli 2014, unserer 53. Netzwerkbörse, hielt Jörg Jocker von der HPA einen spannenden Vortrag über “Kreuzfahrtboom in Hamburg und Neubau eines dritten Kreuzfahrtterminals”.

Die Kreuzschifffahrt bleibt in Hamburg weiterhin ein Wachstumsmarkt und hat auch im Jahr 2013 erneut für Rekordergebnisse gesorgt. Bei 178 Anläufen kamen mehr als 550.000 Kreuzfahrtpassagiere in die Hansestadt. Um dieses Segment weiterhin auszubauen die bestehenden Wertschöpfungspotentiale auszuschöpfen hat der Hamburger Senat die Hamburg Port Authority in Kooperation mit dem Flughafen Hamburg mit dem Bau eines dritten Kreuzfahrtterminals im mittleren Freihafen sowie der Neuorganisation des Segments Kreuzfahrt im Hamburger Hafen beauftragt.

Nach dem Studium der BWL mit den Schwerpunkten Logistik und industrielles Management an der Universität Hamburg sowie der University of Technology Sydney ist Jörg Jocker seit 2009 in verschiedenen Funktionen bei der Hamburg Port Authority (HPA) tätig und derzeit stellvertretender Leiter des Projektes Cruise Center 3. Ferner ist er innerhalb des Projektes für sämtliche operative Fragestellungen am Cruise Center 3 verantwortlich.

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Bei unserer 52. Netzwerkbörse am 3. Juni  referierte Prof. Dr. Carlos Jahn zu: “Unbemannte Schifffahrt - Herausforderungen und Perspektiven autonomer Schiffe am Beispiel des EU-Projektes MUNIN .

In dem Vortrag wurden die die Motivation und die Zielsetzung des EU-Projektes MUNIN (“Maritime Unmanned Navigation through Intelligence in Networks”) dargestellt. Dabei wurden die Herausforderungen und Probleme, aber auch die Chancen und Perspektiven auf dem Weg zu autonomen Schiffen thematisiert.

Unser Referent war Prof. Dr.-Ing. Carlos Jahn, Leiter des Instituts für Maritime Logistik der Technischen-Universität Hamburg-Harburg und in Personalunion Leiter des Fraunhofer-Centers für Maritime Logistik und Dienstleistungen in Hamburg.

Seinen beruflichen Werdegang begann Carlos Jahn als Matrose und später Offizier in der Bundesmarine. Nach seinen Studien des Maschinenbaus und der Wirtschaftswissenschaften promovierte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Fraunhofer IFF an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Vor der Berufung in seine derzeitigen Positionen war er in unterschiedlichen Führungs- und Stabsfunktionen in Wissenschaft und Wirtschaft tätig.
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Das Thema der 51. Netzwerkbörse lautete: “Hamburger Feeder Logistik Zentrale – Containerumschlag 24/7″.

Die FLZ Hamburger Feeder Logistik Zentrale, ein weltweit einzigartiges Joint-Venture der Terminalbetreiber Eurogate und HHLA, wurde 2004 gegründet und fungiert seit 2009 als eigenständige GmbH. Die Feeder-Unternehmen Unifeeder und Teamlines sind derzeit Partner der FLZ.

Aktuell arbeiten zwölf Mitarbeiter mit Expertise aus allen relevanten Schifffahrtsbereichen im 24/7-Betrieb für die FLZ. Zu den Aufgaben zählen die Koordinierung der Stauplanung und der Rotation zwischen den Terminals, die unmittelbare Prüfung, Anpassung und Übermittlung von Stauplandaten an alle relevanten Stellen, die permanente Kommunikation mit Reedern, Schiffen, Behörden und Terminals sowie die zeitnahe Bestellung von Lotsen, Schleppern und Festmachern. Die FLZ koordiniert ca. 5000 Terminalanläufe pro Jahr und sorgt dafür, dass die abgestimmte Rotation der Feederschiffe eingehalten wird.

Als Referenten konnten wir Gerald Hirt gewinnen. Er ist seit 2012 Betriebsleiter der FLZ. Zuvor war er in unterschiedlichen Positionen bei P&O Nedlloyd in London und Rotterdam tätig. 2003 wechselte er zur Unternehmensberatung HPC Hamburg Port Consulting. Weitere Stationen im HHLA-Konzern waren der Vertrieb der HHLA Container Terminals GmbH sowie die Leitung einer Stabstelle im Bereich Markt- und Wettbewerbsbeobachtung.
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Das Thema der 50. Netzwerkbörse lautete: “Seeaktivitäten wirtschaftlich und umweltverträglich umsetzen: Leben und Arbeiten auf See – Praxisbeispiele aus Offshore und Seefahrt”

Der Vortrag wird die Thematik des Offshore-Trainings – Wer braucht was? Welche “Standards” gelten wo? etc. – ebenso behandeln wie die Problematik des zunehmenden Seetourismus in den Polargebieten.

Als Referentin konnten wir Frau Dr. Michaela Mayer gewinnen, die Gründerin des Instituts für nachhaltige Aktivitäten auf See – INASEA. Die Diplom-Biologin, Forschungstaucherin und gelernte KfZ-Mechanikerin kann auf mehrjährige Erfahrungen u.a. als Leiterin des Maritimen Instituts Bremen, Projektmanagerin bei der Gesellschaft für angewandten Umweltschutz und Sicherheit im Seeverkehr mbH sowie beim Umweltbundesamt zurückblicken. Insbesondere ihre praktischen Erfahrungen als Expeditionsleiterin für Arktis und Antarktis verprechen einen spannenden Netzwerkabend.
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Rückblick auf vergangene Veranstaltungen